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Welches Genre ist das Beste?

Ego-Shooter
 Stimmen 30.86 %

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 Stimmen 5.76 %

Strategie
 Stimmen 20.58 %

Adventure
 Stimmen 2.06 %

Rollenspiel
 Stimmen 25.93 %

Sport
 Stimmen 3.7 %

Rennspiel
 Stimmen 2.47 %

Simulation
 Stimmen 8.64 %


Stimmen: 243 (100%)
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  Die Sims 3

Frauen und Computer: Eine Kombination die meistens nur bei der Arbeit oder während dem Surfen zustande kommt. Für Spiele konnte man sie nie richtig begeistern. Erst das Jahr 2000 brachte eine Wende, nicht nur der Jahrtausendwechsel, sondern auch ein Spiel, das zahlreiche Frauen vor die PCs lockte und dies heutzutage immer noch tut. Die Rede ist von Sims, dem meistverkauften Computerspiel aller Zeiten. Die Mischung aus Lebenssimulation, Häuser einrichten und einem Geldcheat begeisterte alle Frauen derart, dass nach vier Jahren ein zweites Sims erschien. Das nach fünf weiteren erfolgreichen Jahren die Geschichte weitergeht ist nicht verwunderlich. Sims geht in die nächste Runde und wird sicherlich wieder Rekorde aufstellen. Doch hat Sims 3 solchen Ruhm verdient? Unser Test deckt es auf.



Das Warten


Alles beginnt mit dem allseits bekannten Ladebildschirm. Zu Sims 1 Zeiten gehörte es zur Atmosphäre, man hatte sich damit abgefunden ein wenig länger zu warte und den fröhlichen Klängen zu lauschen. Mit fortlaufender Zeit ging diese Geduld verloren, von leistungstarken Computern erwartet man einfach mehr. Tatsächlich geht dies bei Sims 3 je nach PC deutlich schneller als vor fast zehn Jahren. Nach ein paar Sekunden, bei alten Computern sicher auch Minuten, befindet man sich endlich über der Stadt. Ein Stadion im Hintergrund, im Stadtkern ein idyllischer Park, rechts von einem ein rauschendes Meer und am Ende der Straße, versteckt hinter einem Berg eine Raketenbasis. Eine Spur von Neuem, bis jetzt nicht. Wir verlassen die Schale und arbeiten uns langsam in den Kern vor.

Das Erstellen


Die Charaktererschaffung ist unsere erste Station. Bei Sims 1 konnte man nur aus festen Körperteilen, eine Person erschaffen, in Sims 2 konnte man die Körper nach Belieben verformen und in Sims 3 geht dies nun noch detaillierter. Von einer bildhübschen jungen Dame mit leicht abstehenden Ohren bis zu einem Alien mit grüner Hautfarbe ist fast alles möglich. Schon kurz nach Release erschienen in der Community Bilder von nachgebauten berühmten Figuren. Selbst das selbstständige Färben von Kleidung, Schmuck oder der Haarfarbe geht leicht von der Hand.
Mit ein paar Mausklicks zaubert ihr eurer Schönheit Stränchen in die Haare oder passt die Sonnenbrille an die Kleidung an.

Ganz neu ist die Auswahl der Charaktereigenschaften. Hier muss man nicht mehr Punkte auf einer Skala verteilen, sondern ihr wählt aus dutzenden Eigenschaften fünf Stück aus. In unserem ersten Spiel haben wir es uns einfach gemacht und einen guten, athletischen, ehrgeizigen, begabten Glückspilz gebaut. Durch die zahlreichen Eigenschaften habt ihr unglaublich viele Möglichkeiten einen passenden Charakter zu erstellen. Zu guter letzt wählt ihr euer Lebensziel aus, in unserem Fall über 50000 Simoleons zu besitzen und speichert eure Person.

Der Anfang


Als kleine unbedeutende Persönlichkeit, habt ihr zu Beginn nicht sehr viel Geld in der Tasche. Dennoch wollen wir groß hinaus und ein eigenes Haus besitzen. Wir kaufen uns das billigste Grundstück das wir finden. Ohne Ladezeit zoomt es auf die noch leere grüne Wiese heran, Sims bietet zum ersten Mal eine echte Stadt, ohne künstliche Grenzen zwischen Häusern und Stadtzentren. Doch zu erst einmal konzentrieren wir uns auf das neue Haus. Das Bausystem wurde noch einmal übersichtlicher gestaltet. Große Symbole zeigen an, wo man welche Objekte findet, mit wenigen Klicks kann man jederzeit alle Objekte mit seiner Wunschfarbe einfärben und zu dem dürfen Gegenstände im 45 Grad Winkel angeordnet werden. Man könnte Stunden mit Bauen und Einrichten verbringen, für uns reicht allerdings erst einmal eine schlichte einfache Wohnung.



Sims machen Laune!


Nach vielen vergangen Minuten, bei manchen vielleicht aus Stunden, beginnt nun das eigentliche Spiel. Immer noch managed man das Leben eines Sims‘, man geht arbeiten, pflegt Beziehungen, baut eine Familie auf und achtet währenddessen immer auf deren Bedürfnisse und Wünsche. Die aus den alten Sims Teilen bekannten Bedürfnisse Hunger, Harndrang, Energie, sozialer Kontakt, Spaß und Hygiene müssen gestillt werden. Die Bedürfnisse Komfort und Umgebung wurden in Sims 3 gestrichen, diese fließen dennoch über die Umgebung in euren Gemütszustand ein. So erhöhen beispielsweise eine aufgeräumte Wohnung oder ein besonders gutes Essen die Zufriedenheit für eine längere Zeit.

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