der von „Butcher Bay“ mithalten. Hauptsächlich liegt es den fehlenden Alternativwegen, die es im ersten Teil noch zu Genüge gab. Der Schauplatz selbst, das Schiff,
bietet im Leveldesign nicht sehr viel Abwechslung. Sehr viele Räume gleichen einem anderen. Gleichzeitig trefft ihr nicht mehr auf alle zu viele interessante verschiedene Charaktere. Eine Handvoll muss ausreichen. Dennoch wurde diese wieder hervorragend vertont und besitzen erstklassige Animationen.
Um den Spielablauf aufzulockern, haben die Entwickler einige interessante Spielsequenzen eingebaut. Ein paar wenige Bosskämpfe, eine aufregende Flucht vor einem Suchscheinwerfer oder das Steuern eines Mechs sorgt für frischen Wind.
Im letzten Teil des Spieles, entkommt ihr auf dem Planet Aguerra Prime. Das Spiel wird leider schlagartig zu einem reinen Actionspiel. Ihr besiegt Gegnermasse für Gegnermasse und bewältigt zwischendrin lange Kletterpassagen. Selbst Munitionsmangel entfällt, da ihr das SCAR-Gewehr bekommt. Dieses verschießt bis zu fünf Luftpolsterladungen, die anschließend gezündet werden können.
Der Schwierigkeitsgrad bleibt währenddessen immer auf einem angenehmen Niveau. Wer ohne Bedacht vorgeht, macht sich das Leben automatisch schwieriger. Spätestens wenn ihr mit Schusswaffen unterwegs seid, steckt Riddick bei direktem Beschuss nicht allzu viel Schaden ein. Wenn ihr dagegen mit Geduld vorgeht und immer eine Deckung in Reichweite ist, habt ihr nicht viele Probleme, „Assault on Dark Athena“ durchzuspielen. Mit zehn Stunden Spielzeit besitzt das Abenteuer einen ordentlichen Umfang, nimmt man „Butcher Bay“ und den neuen Multiplayer Modus hinzu ist „The Chornicles of Riddick“ ein außerordentlich umfangreiches Actionspiel.
Zum erneuten Spielen animiert nicht nur ein höherer Schwierigkeitsgrad, sondern auch versteckte Beutekarte, die Zusatzinhalte freischalten.
Wer nach einer langen Flucht, endlich sich auch mal mit menschlichen Spielern prügeln kann dies zum ersten Mal jederzeit tun. Neben Deathmatch, Team-Deathmatch, Fauskämpfen, Capture the Flag gibt es auch die Modi Pitchblack und Revolte. Beim Pitchblack Modus darf ein Spieler Riddick spielen, der ab sofort in einer dunklen Arena von anderen Spielern, mit Taschenlampen bewaffnet, gejagt wird. Der Modus Revolte erinnert an Counter Strike. Es gibt insgesamt drei Teams, die ein Ziel verfolgen. Zu Beginn kauft ihr eure Waffen selbst.
Der Multiplayer Modus ist eine gelungene Zugabe. Selbst nach ein paar Stunden machen die Duelle noch Spaß.
Grafisch kann Riddick mit den neusten Spielen mithalten. Schicke Texturen und ein hervorragendes Licht und Schattenspiel tragen einiges zum Katz und Maus Spiel bei. Mit einem Raumschiff als Schauplatz und später einem kargen Planeten wird für das Auge nicht all zu viel Abwechslung geboten. Abzug gibt es auch aufgrund von wenigen Spielabstürzen.