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  The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena

Eine Glatze, viele Muskeln, jede Menge Testosteron und flotte Sprüche auf der Zunge. Natürlich ist unser beliebter Actionfilmstar Vin Diesel gemeint. Seit kurzem erobert er nicht nur die Kinoleinwände, sondern immer mehr Videospiele. Mit „Escape from Butcher Bay“ gelang ihm ein sehr guter Start ins Action Genre. Im gerade erschienen sehr durchschnittlichen „Wheelman“ gibt er der Titelfigur sein Aussehen. Gleichzeitig erschien auch die Fortsetzung zu „Escape from Butcher Bay“,  Assault on Dark Athena“. Wie er sich in der Fortsetzung als der Held Riddick macht, erfahrt ihr in unserem Test.

 

Gefangen

Im Vorgänger konnte Riddick sich mit Taktik, Kraft und der Fähigkeit im Dunkel zu sehen aus dem Gefängnis Butcher Bay befreien.  Er flüchtet mit einem Schiff. Doch es dauert nicht allzu lange, bis alles wieder von vorne beginnt. Das Söldnerschiff Dark Athena ist im Weltraum auf der Suche nach Schwerverbrechern und kreuzt eines Tages den Weg von Riddick. Sein Schiff wird gefangen genommen, er kann sich gerade noch im Dunkeln verstecken. Mit der Dunkelheit im Rücken und dem Unwissen der Söldner müsst ihr nun nur eins, die wahnsinnige Captain Revas zum Fall bringen.


Im Dunkeln liegt die Macht


„The Chronicles of Riddick“ beinhaltet nicht nur die Fortsetzung „Assault on Dark Athena“, sondern gleichzeitig  das grafisch überarbeitete “Escape vom Butcher Bay”. Dennoch könnt ihr sofort auf der Dark Athena euer Unwesen treiben.

Im Vergleich zum Vorgänger hat sich bei der Steuerung nichts getan. Gesteuert wird Maus und Tastatur. Nach ein paar wenigen Spielminuten findet man sich zurecht und das Abenteuer kann beginnen. Eure Waffen, die zu Beginn nur für den Nahkampf geeignet sind und später von explosiven Feuerwaffen abgelöst werden, sind über eine Schnellauswahl immer griffbereit. Doch nicht nur dies macht es eurem Leben leichter, sondern auch Riddicks Augen. Auf Knopfdruck könnt ihr wieder auf Riddicks Nachtsicht vertrauen und seid damit im Dunkeln den Gegnern immer ein Schritt voraus. Dennoch solltet ihr euch jederzeit in Acht nehmen. Riddick ist nicht unverwundbar. Eine Anzeige in der oberen linken Ecke zeigt euch die nicht all zu viele Lebensenergie an. Mit Hilfe von fair verteilten Nanostation könnt ihr diese allerdings immer wieder auffrischen. Speichern kann man immer, trotzdem muss man immer wieder von den vielen Checkpoints starten.

Zweigeteilt


„Assault on Dark Athena“ kann man in zwei Hälften zerlegen. Die erste erinnert sehr stark an das was den ersten Teil ausgemacht hat: Eine gute Mischung aus Action- und Schleicheinlagen. Die zweite dagegen könnte aus jedem reinem Schießbudenspiel stammen.

Die Qualität der ersten Hälfte kann leider nicht mit

der von „Butcher Bay“ mithalten. Hauptsächlich liegt es den fehlenden Alternativwegen, die es im ersten Teil noch zu Genüge gab. Der Schauplatz selbst, das Schiff,  bietet im Leveldesign nicht sehr viel Abwechslung. Sehr viele Räume gleichen einem anderen. Gleichzeitig trefft ihr nicht mehr auf alle zu viele interessante verschiedene Charaktere. Eine Handvoll muss ausreichen. Dennoch wurde diese wieder hervorragend vertont und besitzen erstklassige Animationen.

Um den Spielablauf aufzulockern, haben die Entwickler einige interessante Spielsequenzen eingebaut. Ein paar wenige Bosskämpfe, eine aufregende Flucht vor einem Suchscheinwerfer oder das Steuern eines Mechs sorgt für frischen Wind.

Im letzten Teil des Spieles, entkommt ihr auf dem Planet Aguerra Prime. Das Spiel wird leider schlagartig zu einem reinen Actionspiel. Ihr besiegt Gegnermasse für Gegnermasse und bewältigt zwischendrin lange Kletterpassagen. Selbst Munitionsmangel entfällt, da ihr das SCAR-Gewehr bekommt. Dieses verschießt bis zu fünf Luftpolsterladungen, die anschließend gezündet werden können.

Mit Geduld zum Erfolg


Der Schwierigkeitsgrad bleibt währenddessen immer auf einem angenehmen Niveau. Wer ohne Bedacht vorgeht, macht sich das Leben automatisch schwieriger. Spätestens wenn ihr mit Schusswaffen unterwegs seid, steckt Riddick bei direktem Beschuss nicht allzu viel Schaden ein. Wenn ihr dagegen mit Geduld vorgeht und immer eine Deckung in Reichweite ist, habt ihr nicht viele Probleme, „Assault on Dark Athena“ durchzuspielen. Mit zehn Stunden Spielzeit besitzt das Abenteuer einen ordentlichen Umfang, nimmt man „Butcher Bay“ und den neuen Multiplayer Modus hinzu ist „The Chornicles of Riddick“ ein außerordentlich umfangreiches Actionspiel.

Zum erneuten Spielen animiert nicht nur ein höherer Schwierigkeitsgrad, sondern auch versteckte Beutekarte, die Zusatzinhalte freischalten.

Vom Gejagtem zum Jäger


Wer nach einer langen Flucht, endlich sich auch mal mit menschlichen Spielern prügeln kann dies zum ersten Mal jederzeit tun. Neben Deathmatch, Team-Deathmatch, Fauskämpfen, Capture the Flag gibt es auch die Modi Pitchblack und Revolte. Beim Pitchblack Modus darf ein Spieler Riddick spielen, der ab sofort in einer dunklen Arena von anderen Spielern, mit Taschenlampen bewaffnet, gejagt wird. Der Modus Revolte erinnert an Counter Strike. Es gibt insgesamt drei Teams, die ein Ziel verfolgen. Zu Beginn kauft ihr eure Waffen selbst.  

Der Multiplayer Modus ist eine gelungene Zugabe. Selbst nach ein paar Stunden machen die Duelle noch Spaß.

 


Konkurrenzfähig?


 Grafisch kann Riddick mit den neusten Spielen mithalten. Schicke Texturen und ein hervorragendes Licht und Schattenspiel tragen einiges zum Katz und Maus Spiel bei. Mit einem Raumschiff als Schauplatz und später einem kargen Planeten wird für das Auge nicht all zu viel Abwechslung geboten. Abzug gibt es auch aufgrund von wenigen Spielabstürzen.

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