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Ego-Shooter
 Stimmen 30.86 %

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 Stimmen 5.76 %

Strategie
 Stimmen 20.58 %

Adventure
 Stimmen 2.06 %

Rollenspiel
 Stimmen 25.93 %

Sport
 Stimmen 3.7 %

Rennspiel
 Stimmen 2.47 %

Simulation
 Stimmen 8.64 %


Stimmen: 243 (100%)
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  Alarm für Cobra 11 - Nitro
Die Fernsehserie existiert schon seit Jahren, dementsprechend gab es auch schon mehrere, leider qualitativ schlechte, Umsetzungen für PC und Konsole. Deshalb wurden für den neuesten Teil „Alarm für Cobra 11 – Nitro“ die erfahrenen Entwickler von Synetic beauftragt, die sich auch schon für World Racing 2 verantwortlich zeigten.


Technik


Für die Darstellung der Spielwelt ist die gleiche Engine wie schon in World Racing 2 zuständig. Die kann zwar nicht mit aktuellen Titeln wie GTR 2 mithalten, ist aber bedeutend hübscher als die der Vorgänger: Das eigene Auto ist mit Reflexionen versehen und auch die eigentlichen Fahrzeugmodelle sind ansehnlich gestaltet, ebenso wie die Straße. Auch auf Details wurde geachtet; der Gegenverkehr benutzt zum Beispiel die Lichthupe, solltet ihr auf seiner Spur fahren. Ein zweckmäßig gestaltetes Schadensmodell ist natürlich vorhanden, es ist allerdings sehr arcadelastig ausgelegt. Bei einem Frontalzusammenstoß mit dem Gegenverkehr bei 300 km/h verliert ihr in vielen Fällen nur die Motorhaube und könnt weiterfahren als wäre nichts gewesen. In anderen Bereichen wurde anscheinen die Entwicklungszeit knapp oder die Engine gab nicht mehr her. In Städten findet ihr zwar „Passanten“, die bewegen sich aber nicht, sondern sind nur Pappaufsteller, die bei der kleinsten Berührung umfallen und verschwinden. Die Umgebung ist auch kein grafisches Highlight, fällt aber auf den Autobahnstrecken nicht besonders auf, da man sich genug auf den verkehr konzentrieren muss. Abschließend noch der wichtigste Effekt für ein Spiel zur Serie: Die Explosionen. Weil die Drehbuchautoren offenbar verpflichtet sind mindestens eine Explosion pro Folge einzubauen, wird auch im Spiel nicht mit diesen gegeizt. Sie sind zwar gut in Szene gesetzt und, wenn die Kameraperspektive der Wiederholung nicht (wie häufig) völlig unglücklich gewählt ist, schön anzusehen, wirken aber in vielen Fällen einfach nur lächerlich. Wirklich jedes kollidierte Fahrzeug explodiert sofort, selbst wenn ein LKW nur bei hoher Geschwindigkeit gestreift wird explodiert er. Der eigene Wagen und die der Gegner halten hingegen einiges aus und sind kaum zu zerstören, wenn doch, dann ohne dass sie in Flammen aufgehen.

Riskant - Hier müsst ihr 6 Sekunden lang neben dem Bus fahren, damit euer (unsichtbarer) Kollege rüberklettern kann...

Auf Wunsch werden Zusammenstöße in einer Wiederholung gezeigt, während der das Spiel pausiert wird. Anfangs sehen sie zwar noch ganz nett aus, nach einiger Zeit nerven sie aber nur noch, da sie den Spielfluss stören. Am Ende der Wiederholung seht ihr euer Auto wieder aus der Verfolgerperspektive und erlangt nach zwei Sekunden die Kontrolle zurück. Besonders auf höheren Schwierigkeitsstufen sollte sie ausgeschaltet werden, denn falls sie startet während ihr einem Transporter entgegen rast, ist es danach schwer noch auszuweichen. Ferner lässt sich noch ein „ArcadePlus“ genanntes Feature deaktivieren. Dadurch wird die Fahrphysik realistischer und Kurven müssen mit niedrigerer Geschwindigkeit durchfahren werden. Die Einstellung kann nach persönlichen Vorlieben gewählt werden - eine Deaktivierung steigert zwar den Realismus, Anhänger eines simulationslastigen Rennspiels sind bei Alarm für

Cobra 11 aber sowieso an der falschen Adresse.


Cobra 11 - wo sind sie?


Das wohl schwerwiegendste Manko des Spiels ist die ungenügende Nutzung der Lizenz. Wenn nicht alles um euch herum explodieren, die Texte und Funksprüche euch nicht als Tom und Semir ansprechen würden, wäre es schwer das Spiel mit der Serie in Verbindung zu bringen. Es gibt nämlich keine Zwischensequenzen um eine Geschichte zu erzählen – Eine solche gibt es sowieso nicht, die meisten Missionen sind zusammenhanglos und stehen einzeln für sich. Das Intro besteht auch nur aus dem Vorspann der Fernsehserie, einzig am Ende des Spiels seht ihr ein paar in Spielgrafik gezeigte Stunts und Karambolagen. Durch die Wiederholungen wird auch schnell klar: Die Personen hinterm Steuer eures Wagens sehen den Schauspielern nicht ähnlich. Bleiben also noch die Funksprüche die jede Mission einleiten und zwischendurch, sich ständig wiederholende Kommentare abgeben (z.B.: „Der Steuerzahler bedankt sich“, bei einem Zusammenstoß mit zivilen Vehikeln); das reicht aber nicht aus um die Atmosphäre wirklich ins Spiel zu übertragen; die TV-Serie besteht nunmal nicht nur aus Autofahrten, sondern spielt auch in Gebäuden etc., es gibt also auch Einsätze außerhalb der Fahrzeuge. Gerade die wurden in der virtuellen Welt einfach gestrichen.

Flugstunde -> Bei hohen Geschwindigkeiten hebt der Wagen auch schon mal vom Boden ab.

Einsatz abgeschlossen


Im Laufe der Karriere müsst ihr 27 Missionen absolvieren, die durchaus abwechslungsreich gestaltet sind. Neben dem klassischen Rennen, müsst ihr Autos von Kriminellen zerstören, mit einem Bus bis zum Ende der Strecke eine Mindestgeschwindigkeit halten, weil sonst eine eingebaute Bombe explodiert oder die Gegner ausbremsen. Als Schauplätze dienen Autobahn, Landstraßen und die Innenstadt. Auf der Autobahn kann mit hoher Geschwindigkeit gefahren werden, die Stadt ist im Gegenzug sehr kurvenreich. Auf normaler Schwierigkeit ist schon nach rund 4 Stunden der Abspann zu sehen. Die höchste Schwierigkeitsstufe nennt sich „Nitro“ und gibt euch und euren Gegnern die Möglichkeit einen Geschwindigkeitsschub einzusetzen. Während einige Einsätze sich auch damit im Handumdrehen erledigen lassen gibt es andere, die extrem schwer zu knacken sind. Wenn ihr auch damit fertig seid, bleiben nur noch Einzelrennen mit freigeschalteten Wagen (auch Busse und Trucks) und Strecken wahlweise gegen Computergegner oder einen Freund auf geteiltem Bildschirm. Einen Online oder Netwerkmodus gibt es nicht, daher ist der Wiederspielwert nach Ende der Kampagne ziemlich gering. Der Splitscreenmodus ist zwar gut umgesetzt reicht aber nicht aus, denn nicht immer findet sich ein Mitspieler. Selbst wenn, verliert der Modus schnell an Motivation, da nur Rennen auf Etappen bzw. Rundkursen zur Auswahl stehen. Die einzig möglichen Variationen sind also die Strecke und die Fahrzeuge.

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